Riesmarterl Zur Übersicht

Beschreibung und Geschichte:
Das Riesmarterl geht auf einen Unfall mit einem Ochsengespann im Jahr 1885 zurück. In den 1980er Jahren ließ Konrad Stadler das stark beschädigte Marterl, von dem nur noch ein paar Reste auf dem Boden und ein rostiger Nagel an einem Baum zu finden waren auf eigene Kosten bei einem Schreiner und einem Maler nach altem Muster neu anfertigen. Das Marterl ist rundbogig und in einen halbierten Holzstamm eingelassen, der an einer Kiefer befestigt ist. Der Rundbogen ist mit Kupferblech eingeschlagen. Das Taferl selber ist aus Blech. Das Bild zeigt ein unruhiges Ochsengespann mit einem Truhenwagen. Der Söldner stürzt gerade vom Wagen unter die Räder.
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Die Schrift unter dem Gemälde ist in der ländlichen Sprache damaliger Zeit abgefasst.
"Am 21. Juli 1885 um ra viere in da Früah ist g'storbn da Söldner Johann Rieß von Asbach hier. Um a Holzstrah' is er g'fahr'n, d'Brem und Staunzn hams recht plag'n. Wia's seine Ochsn hab'ns g'stocha, da san's eam davo. Sei G'nack hat er se brocha - der arme Mo. + Drum Waderer hoit a wengerl o und bet für den arma Bauersbo.."

Wie kann man das Marterl finden?


Das Marterl findet man nordöstlich von Asbach im sogenannten Buchetholz, oberhalb der Steimer Kiesgrube. Obwohl es nur 3 Meter neben der Straße, die nach Asbach und Pramersbuch fürht an einer Kiefer hängt, ist es leicht zu übersehen. Der Bayernatlas zeigt die Stelle. (Landkarte im Bayernatlas)

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Im März 2020, Richard Stadler Impressum